7 Fragen an Moving Walls Designer Jörg Boner

Zwischen Büro und Werkstatt, Funktionalität und Ästhetik, Konzeption und Realisation.
By Marcel Frick 3 Jahren agoNo Comments
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“Einem Wegweiser gleich, leiten die Wände immer wieder die nächste Etappe eines Projektes ein. Sie machen sichtbar und eröffnen neue Wege.” – Jörg Boner

Wie sieht dein Workspace aus? Wie arbeitest du?

Ich nenne den Raum Atelier. Es ist eine Mischung aus Werkstatt und Büro. Genau wie mein Beruf selbst. Design interessiert mich, weil es sich zwischen der Konzeption und der Realisation hin und her bewegt. Denken ist genauso wichtig wie herstellen.

Wie verwendest du deine Moving Wall?

Dem Slogan entsprechend: Give ideas life! Die Wände sind ein Spiegel meiner Überlegungen, Konzepte und Ideen. Wenn diese dann mal auf die Wand geschrieben oder gezeichnet sind, bekommen sie eine erste Realität. Sie werden lebendig. Das heisst, sie sind da, auch wenn sie schlussendlich nicht mehr als Skizzen sind. Diese Visualisierung eröffnet neue Lösungsansätze. Einem Wegweiser gleich, leiten die Wände also immer wieder die nächste Etappe eines Projektes ein. Sie machen sichtbar und eröffnen neue Wege. Die Wand wirkt wie ein Ideen-Transformator.

Was ist die Moving Wall für dich?

Sie ist ein Werkzeug, das sich in bestehende Räume und Möblierungen einfügen können muss. Sie selbst ist kein Möbelstück. Sie ist wie ein Screen: Erst die Inhalte machen sie interessant.

„In diese Wall sind viele langjährige Erfahrungen eingeflossen. Die Version 2016 ist ein Upgrade, das auf einigen Vorgängerversionen basiert.“ – Jörg Boner

Wie bist du an das Design der Wall angegangen?

Über den Lauf von einigen Jahren habe ich mir Kenntnisse zu den Bedingungen angeeignet. Ich habe viel Zeit damit verbracht, die Nutzung kennen zulernen. Ich habe die Wall und die Interaktion zwischen den Menschen, die daran arbeiten, beobachtet. In diese Wall sind viele, langjährige Erfahrungen eingeflossen. Die Version 2016 ist ein Upgrade, das auf einigen Vorgängerversionen basiert.

Worauf bist du an der Moving Wall besonders stolz ?

Dass sie derart hochwertig geworden ist und dass sie eine neue Produkte-Typologie einführt. Denn sie ist kein eigentliches Whiteboard, sie ist keine Flip Chart, und sie ist auch kein Raumtrenner. Gleichzeitig kann sie aber alle diese Funktionen erfüllen. Mich freut es, dass jedes Detail wirklich gelöst ist, dass sie funktioniert und dennoch in der ganzen visuellen Zurückhaltung einen ästhetischen Wert und einen eigenen Charakter besitzt.

Womit fütterst du deine Inspiration?

Mit dem Leben selbst. Blogs und Zeitschriften inspirieren mich kaum. Die kommen immer zu spät. Inspiration ist etwas, das sich aus ganz anderen Quellen nährt.

Drei Tools, auf die du nie mehr verzichten willst?

Ein Träger, der sich beschreiben lässt, ein Schreibgerät und etwas mit dem man schneiden kann.

Image © Linus Bill

Moving Walls Designer Jörg Boner in seiner Atelierküche in Zürich. Foto: © Linus Bill

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 Marcel Frick

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Marcel is the CEO of Moving Walls. He writes News and Insights out of the Moving Walls Headquarter in Lucerne, Switzerland. marcel.frick@moving-walls.com / +41 41 558 80 45

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